Dealportale wie Citydeal oder Dailydeal verzeichnen momentan Rekordumsätze und Userzuwächse im Millionenbereich. Das US-amerikanische Unternehmen Groupon bietet kostenlos registrierten Usern in über 35 Ländern spezielle Gruppendeals zeitlich begrenzt mit bis zu 70 % Rabatt an. Laut eigenen Angaben sind über 70 Millionen User registriert. Im Sommer 2007 kündigte das Unternehmen erstmals an, seine Aktien an der Wall Street listen zu lassen und löste damit eine Nachfrage-Hysterie aus. Als es nach einigen Turbulenzen bezüglich der Diskrepanz zwischen geschätzten und tatsächlichen Geschäftszahlen, waghalsigen Prognosen und etlichen Korrekturen am 4.November endlich zum Börsengang kam, verzeichnete die Aktie auf Anhieb einen Preisanstieg von über 30 %.Der Einstiegspreis von 20 Dollar stieg am ersten Tag auf 26 Dollar an. Die Gesamtbewertung des Unternehmens stieg damit von 13 Milliarden Dollar, die Groupon im Vorfeld als Bewertung abgegeben hatte auf tatsächliche 16,5 Milliarden an. Von diesem Hype wollen jetzt auch Konkurrenten wie die Plattform Living Social profitieren und sich ebenfalls an der Börse notieren lassen. Als nächstes Web-Unternehmen soll Twitter gelistet werden.